GEO-Tag 2019: Programm in Hamburg

Hamburger Natur mit anderen Augen sehen

Am 15. und 16. Juni in Hamburg: mit dem CeNAK beim Langen Tag der Stadtnatur

 

In Hamburg ist das geplante Naturschutzgebiet Diekbek die Hauptbühne des GEO-Tag der Natur 2019. Die 31 Hektar große Fläche an dem Nebenfluss der Alster sowie weitere Bereiche direkt am Alsterlauf sollen bis zum Jahr 2020 das 36. Naturschutzgebiet Hamburgs werden.

 

Die wissenschaftliche Vorarbeit für die Ausweisung von Naturschutzgebieten zählt zu den Expertisen der WissenschaftlerInnen des Centrums für Naturkunde (CeNak) der Universität Hamburg, genau wie der Lange Tag der Stadtnatur der Loki Schmidt Stiftung ein langjähriger Partner des GEO-Tag der Natur in Hamburg.

 

Die ExpertInnen sind auch am GEO-Tag der Natur in der Diekbek unterwegs, um mit tatkräftiger Unterstützung aller interessierten NaturliebhaberInnen mehr über die dort vorkommende Tiergemeinschaft zu erfahren.

Experten über die Schulter schauen

 

Außerdem können Naturinteressierte beim GEO-Tag der Natur auf einer Vielzahl von Touren mit WissenschaftlerInnen das Gebiet des geplanten Naturschutzgebietes Diekbek erkunden, seltene Insekten wie die Sumpfschrecke erspähen und nebenbei erfahren, warum dieses Areal als so einzigartig und schützenswert eingestuft wird.

 

Auch, warum die Ausweisung als Naturschutzgebiet ein Stück weit hilft, dem Insektensterben entgegen zu wirken. Der Austausch mit Experten, die für ihr Spezialgebiet brennen und ihre Begeisterung und ihr Wissen gerne teilen, eröffnet den Teilnehmern ganz neue Blicke auf die Welt, in der wir leben.

 

Sich an der Natur erfreuen

 

Jeder und jede, der sich für die Natur begeistert ohne selbst Arten bestimmen zu wollen, ist ebenso herzlich zum GEO-Tag der Natur eingeladen:

 

TierfotografInnen nehmen auf  Rundgängen Insekten und Frösche vor die Linse und erklären, mit welchen Blenden und Objektiven sie die besten Ergebnisse erzielen.

 

BotanikerInnen und VogelkundlerInnen teilen ihr Wissen über Tiere und Pflanzen, die in den Feuchtgebieten der Diekbek-Auen leben.

 

Genau Termine geben wir in Kürze bekannt.

 

Foto (c): CeNak/Möckel