Unser #ArtenMittwoch – Blog



Vielfalt erleben

mit dem GEO-Tag der Natur



Foto: N. Weiler

Artportrait Nr. 31: Wahre Krebstiere

Was? Seepocken (Balanidae) sollen Krebse sein? Genau! Auch wenn man auf den ersten Blick nicht davon ausgehen würde, dass es sich überhaupt um ein Tier handeln könnte, kann man auf den zweiten Blick umso Spannenderes entdecken. Ihre Arme, Beine und Scheren sind zu sogenannten „Rankenfüßen“ umgebildet. Mit diesen Rankenfüßchen werden aus dem Wasser Mikroorganismen und Schwebepartikel gefiltert, die als Nahrung dienen. Fließt das Wasser wieder ab, wird der Seepocken-Korb verschlossen.



Foto: C. & G. Weiler

Der kleinste Wal in Europa

Der Gewöhnliche Schweinswal (Phocoena phocoena) ist mit einer Größe von 1,85 Metern Länge kein Riese unter den Walen. Aber, er ist der häufigste und einzig heimische Wal in der Nord- und Ostsee. Allerdings ist er in der zentralen Ostsee stark bedroht, hier leben nur noch wenige dieser tollen Meeressäuger. Um sie zu sehen, braucht man etwas Glück und Geduld. Dann ist es möglich, für kurze Zeit seine Rückenflosse und einen kleinen Teil des Rückens selbst zu erspähen. 



Foto: N. Weiler

Artportrait Nr. 33: Die ringelnde Natter

Die Ringelnatter (Natrix natrix) kann bis zu 1,20 Meternlang werden und ist mit ihren gelben Backen eine sehr häufige Schlange in vielen Teilen Europas. Für uns Menschen sind die Tiere ungefährlich. Die Überwinterung, zu der sich oft mehrere Tiere sammeln, im eigenen Komposthaufen macht deshalb nichts aus🐍😀



Foto: N. Weiler

Artportrait Nr. 34: Die wunderschönen Basstölpel (Morus bassanus)

Derzeit gibt es auf der Insel Helgoland einiges zu beobachten – Basstölpel. Zu Beginn sind die Jungvögel weiß und sehen sehr flauschig aus, dieser hier bekommt langsam sein scheinbar weiß gefiedertes Federnkleid. Das liegt daran, dass die Spitzen weiß gefärbt sind. Wie seine Eltern wird dieser Jungvogel erst in einigen Jahren aussehen, wenn er alle Mauserzyklen, das Wechseln und Erneuern des Gefieders, erfolgreich durchlaufen hat.



Foto: N. Weiler

Artportrait Nr. 35: Gute Reise

Der Fitis (Phylloscopus trochilus) gehört zu den Langstreckenziehern. Den Winter verbring er in Afrika, wo er genug Nahrung wie kleine Insekten findet. Im September fliegen die letzten dieser Vogelart los, bis sie im nächsten Jahr ab Mitte März/April wieder bei uns zu sehen sind.



Foto: N. Weiler

Artportrait Nr. 36: Der Feldhase

Der Feldhase (Lepus europaeus) ist ein tolles Tier. Mit einer Größe bis zu 75 cm ist er doch ein Meister der Tarnung – er sitzt mit angelegten Ohren regungslos auf dem Boden, der oft gleichfarbig ist wie sein schönes Fell. Und, ein Meister des Flüchtens – werden sie in ihrer Bodenmulde doch entdeckt, flüchten sie blitzschnell und können dabei bis zu 70 km/h schnell werden und bis zu 2 Metern hoch springen. Erstaunlich!



Foto: N. Weiler

Artportrait Nr. 37: Der fliegende Pilz

Der Fliegenpilz (Amanita muscaria) ist wohlbekannt. Der Fliegenpilz bekam seinen Namen durch die Annahme, er könne Fliegen töten. Der Pilz wurde früher in kleine Stücke geschnitten, die Fliegen naschten daran und fielen um. Allerdings wachen sie auch nach einiger Zeit wieder auf, denn der Pilz betäubt die kleinen Insekten nur. Eine weitere Erklärung stammt aus dem Mittelalter: Wer vom Pilz isst, wird wahnsinnig und denkt unter anderem er könne fliegen.



Foto: N. Weiler

Artportrait Nr. 38: Eine harte Nuss

Jetzt sollten eigentlich alle Nussbäume ihre reifen Walnüsse abgeworfen haben. Bei Größeren Bäumen kann in einem ertragreiche Jahr eine Ernte von bis zu 150 Kilogramm Nüssen gewogen werden. Das muss sich auch lohnen, denn der Baum trägt erst nach 10 bis 20 Jahren zum ersten Mal Früchte.



Foto: N. Weiler

Artportrait Nr. 39: Wetterfeste Seehunde

Seehunde (Phoca vitulina) sind weit verbreitete Meeressäuger an unserer Nordsee und Ostsee. Man trifft sie gern auf Sandbänken, im Wasser spielend und jagend, oder treibend mit Kopf nach oben an. Besonders gute Chancen die Tiere in freier Wildbahn zu sehen hat man im Wattenmeer.