Unser #ArtenMittwoch – Blog



Vielfalt erleben

mit dem GEO-Tag der Natur



Foto: N. Weiler

Artportrait Nr. 22: Die Ohrenqualle (Aurelia aurita)

Die Ohrenqualle ist eine der häufigsten Quallen, sie ist in fast allen Ozeanen zu finden – auch in der Nordsee und Ostsee. Die Qualle lässt sich gern mit der Strömung an einen anderen Ort driften, kann sich aber auch selbst fortbewegen. Dafür ziehen sie ihren Schirm immer wieder zusammen.



Foto: N. Weiler

Artportrait Nr. 23: Das “langsame Posthorn”

Die Posthornschnecke (Planorbarius corneus) trägt ihr Aussehen im Namen. Die Posthornschnecke gehört zu den Wasserlungenschnecken und legt im Sommer ihre Eier erst, wenn das Wasser mindestens 12 Grad Celsius beträgt. Im Gewässer werden die Eier in Klumpen an Unterwasserpflanzen geheftet.



Foto: F. Wenzl

Artportrait Nr. 24: Der Balkenschröter (Dorcus parallelipipedus)

Dieser Käfer hat es in sich. Männchen und Weibchen erreichen eine Körpergröße von 16 bis 32 mm. Der Kopf unterscheidet sich allerdings, ist er beim Männchen viel breiter und ist sein Kiefer deutlich kräftiger als beim Weibchen. Der Käfer hält sich gerne in morschem und altem Holz auf, in das auch die Eier gelegt werden. Bis die Larven sich verpuppen, kann es drei Jahre dauern. Erst dann schlüpft das erwachsene Tier.



Foto: F. Wenzl

Artportrait Nr. 25: fleischfressende Pflanzen

Es gibt fleischfressende, heimische Pflanzen? Klar! Zum Beispiel den Sonnentau (Drosera). Die Blätter der Pflanze sind mit Tentakeln und Klebedrüsen ausgestattet. Daran bleiben kleine Fliegen und andere kleine Tiere kleben. Von diesen Tieren ernährt sich der Sonnentau, was ihm ein überleben auch auf sehr nährstoffarmen Umgebungen möglich macht.



Foto: N. Weiler

Artportrait Nr. 26:  Der bedrohte #Feldhamster

Erst vor wenigen Tagen wurde der bedrohte Feldhamster (Cricetus cricetus) in die Rote Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) aufgenommen. Lange ging man davon aus, in Osteuropa noch große Populationen des Nagers vorzufinden. Diese Annahme hat sich leider nicht bestätigt. Jetzt findet man in West-, Mittel- und Osteuropa kaum noch Individuen. Expertinnen und Experten gehen in Deutschland von einer Populationsgröße von nur noch 10.000 Individuen aus.



Foto: N. Weiler

Artportrait Nr. 27: Prächtige Libellen

Prachtlibellen (Calopterygidae) zählen zu den Kleinlibellen. Zu ihrem Lebensraum zählen Bachläufe und kleinere Fließgewässer. Bis Ende September können wir sie noch fliegen sehen 🤗 Morgens und abends kann man sie besonders gut beobachten, denn dann sitzen sie ruhig an einer sonnigen Stelle. Die warme Mittagszeit verbringen sie mit jagen, der Eiablage und Paarung und dem Fliegen.



Foto: F. Wenzl

Artportrait Nr. 28: Das wunderschöne Sumpf-Vergissmeinnicht

Das Sumpf-Vergissmeinnicht blüht ab Monat April bis in den Oktober hinein.  Während dieser langen Blütezeit ist es eine nektarreiche Pflanze, die Bienen, zahlreichen Faltern und vielen weiteren Insekten Nektar bietet.



Foto: N. Weiler

Artportrait Nr. 29: Der saure Ampfer

Mhhh, lecker. Ein Smoothie mit Sauerampfer schmeckt lecker, ist erfrischend und gesund. Aber warum eigentlich? Der Sauerampfer enthält sehr viel Vitamin C.
Beim Sammeln der Pflanze sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Blätter makellos sind (denn braune Blätter können in größerem Maße unbekömmlich sein) und der Standort nicht gedüngt wurde. Aus einem weiteren Grund sollte nicht zu viel davon gegessen werden: Die Blätter enthalten auch Oxalsäure, deren Einnahme in zu großen Mengen ebenfalls unbekömmlich sein kann.



Foto: N. Weiler

Artportrait Nr. 30: Erste Vorbereitungen für den Winter

Dieses fleißige Eichhörnchen hat einen großen Fund gemacht. Zwei Walnüsse. Denn Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf – nur eine sogenannte Winterruhe. Ab und an wachen die Tiere im Winter auf und bedienen sich an ihren versteckten Vorräten vom Sommer und Herbst. Wird ein Versteck vergessen oder nicht mehr aufgefunden, könnte dort bald ein kleiner Nussbaum wachsen.