Unser #ArtenMittwoch – Blog



Vielfalt erleben

mit dem GEO-Tag der Natur



Foto: F. Wenzl

Artportrait Nr. 14: Der Nagelfleck

Nagelfleck? Genau, dieser wunderschöne Schmetterling (Aglia tau) wurde aufgrund seines weißen Nagels in seinem dunklen Augenfleck auf dem Flügel benannt. Der Falter legt im April, wenn die Buchen austreiben, seine Eier an einen Baumstamm. Währenddessen flattert er stark. Ein besonderer Moment, nicht nur, weil die Tiere eigentlich nachtaktiv sind.



Foto: N. Weiler

Artportrait Nr. 15: die größte heimische Biene

“Vorsicht Riesen-Biene” – es sollte eher heißen “Wow, Riesen-Biene” – die Holzbiene (Xylocopa violacea) ist zwar groß, aber zeigt keinerlei Anstalten den Menschen zu stechen. Die blauschimmernden und sonnenliebenden Wildbienen können vielerorts in Deutschland beobachtet werden. Die Weibchen beginnen im April/Mai, mit dem Anlegen ihrer Nistplätze. Dazu nagen sie Löcher in Totholz, die später die Brutkammern gebaut werden.



Foto: N. Weiler

Artportrait Nr. 16: Meister des Fliegens

Die Mauersegler (Apus apus) sind ab Anfang Mai wieder da und erfüllen unsere Himmel mit ihren akrobatischen Flügen und ihren tollen Rufen. Sie bleiben bis August bei uns um zu brüten. Die neun Monate ab August verbringen sie fast ausschließlich in der Luft – wahre Luftakrobaten. Durch besenderte Vögel weiß man, dass sie die Zeit, in der sie nicht bei uns sind, zu 99 Prozent in der Luft verbringen. Es gibt keine andere Vogelart, die so lange ununterbrochen in der Luft sein kann.



Foto: N. Weiler

Artportrait-Nr. 17: der rote Fuchs

Die Balz der Füchse nennt man auch Ranz- oder Rollzeit. Diese Zeit beginnt bereits Ende Dezember und dauert bis in den Februar.
Junge Füchse kommen ab Ende März blind, aber behaart zur Welt, und verlassen mit etwa 6 Wochen zum ersten Mal ihren geschützten Bau.



Foto: N. Weiler

Artportrait Nr.18: Die Steinhummel (Bombus lapidarius)

Am 20. Mai war Weltbienentag – der World Bee Day! Dieser Tag, der von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ausgerufen wurde, soll die Bedeutung von Bienen als Bestäuber hervorheben.
Bienen sind aber nicht nur als Bestäuber immens wichtig. Ihr Sozialleben ist spannend und faszinierend zugleich. Die Architektur ihrer Bauwerke ist gigantisch. Als Nutztiere sind Bienen für uns als Menschen überlebensnotwendig.



Foto: N. Weiler

Artportrait Nr. 19: Ein Schmetterling namens Fuchs

Der kleine Fuchs (Aglais urticae) ist ein sehr weit verbreiteter Falter. Er kommt in Regionen über in Höhe über 3000 Metern vor und besiedelt eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensräume. Europa, Asien, östlicher Pazifik – der kleine Fuchs ist da.



Foto: F. Wenzl

Artportrait Nr. 20: die wunderschöne Wasserfeder

Die Wasserfeder (Hottonia palustris) lebt in flachen Seen, Mooren und auch Gräben. Ihren Namen hat sie dank ihrer federähnlichen Blätter. Die tolle Pflanze kann eine Höhe von bis zu 50 Zentimeter erreichen.
Bis Ende Juli kann man sie noch blühend entdecken!



Foto: N. Weiler

Artportrait Nr. 21: Der blaue Pfeil

Es kennt ihn jeder – den wunderschönen Eisvogel (Alcedo atthis). Wie ein blauer Pfeil kann er schnell und nah über der Wasseroberfläche geschickt fliegen, um sich eine geeignete Sitzwarte zu suchen, von der aus gejagt werden kann. Seine Beute besteht aus Fischen, Wasserinsekten und auch Kaulquappen.
Der Bestand des Eisvogels gilt als zunehmend aber bedroht, so war er bereits zweimal Vogel des Jahres in Deutschland.