Unser #ArtenMittwoch – Blog



Vielfalt erleben

mit dem GEO-Tag der Natur



Foto: N. Weiler

Artportrait-Nr. 7: Die flinken Baumkletterer

Im Frühjahr kann man Eichhörnchen bei ihren schnellen Verfolgungsjagden beobachten. Ein Weibchen wird dabei oft von mehreren Männchen verfolgt. Nach der Paarung wird das Männchen dann vertrieben. Das Männchen sucht sich dann ein neues Weibchen. Das Nest der Eichhörnchen nennt man Kobel, es schwebt in mindestens 6 Metern Höhe! Wusstet ihr, dass Eichhörnchen 10 Jahre alt werden können?



Foto: N. Weiler

Artportrait-Nr. 8: Der bunteste Molch

Mit seinem knallorangenen Bauch, dem hellblauen Seitenstreifen mit schwarzen Punkten, der grau-blauen Grundfärbung und der gelb-schwarzen Mittellinie auf dem Rücken zählt der Bergmolch (Ichthyosaura alpestris) zu den buntesten Molchen. Neben ihm können wir in Deutschland noch den Kammmolch (der Größte unter ihnen), den Teichmolch und den Fadenmolch (zwei sehr ähnliche aussehende Arten) beobachten.



Foto: N. Weiler

Artportrait-Nr.9: Das Insekt des Jahres 2020

Der schwarzblaue Ölkäfer (Meloe proscarabaeus) ist vom NABU-Bundesfachausschuss Entomologie zum Insekt des Jahres benannt worden, da ein stetiger Lebensraumverlust dazu führt, dass der Käfer als gefährdet gilt. Der Fortpflanzungszyklus dieser Art ist sehr besonders: Die Larven warten auf Blütenpflanzen auf Wildbienen, die sie in ihre Nester transportieren, wo sie sich vom Vorrat der Bienen ernähren. Nach vielen Verpuppungsstadien schlüpft der erwachsene Maiwurm von März bis Mai, und lebt etwa für einen Monat um sich in dieser Zeit fortzupflanzen.



Foto: N. Weiler

Artportrait-Nr.10: Dufte und Schön

Duftveilchen, Märzveilchen, Wohlriechendes Veilchen – diese violett blühende Blume hat viele Namen. Ende März kann man es an Waldrändern, an Hecken und Gebüschen, aber auch im eigenen Garten sehen. Gut verbreiten kann sich die Pflanze unter anderem durch die Hilfe von Ameisen, die Früchte des Veilchens verbreiten. Die Samen enthalten einen zuckerhaltigen Anhang, den die Ameise haben wollen



Foto: N. Weiler

Artportrait-Nr.11: Der Landdrache

Der Feuersalamander (Salamandra salamandra) ist durch sein auffälliges Muster unverwechselbar. Um den April, beginnt die Paarungszeit dieser nacht- und dämmerungsaktiven Amphibien. Im Gegensatz zu vielen anderen Amphibien-Arten, legt der Feuersalamander keine Eier sondern bekommt entwickelte Larven. Das Tier laicht somit nicht, sondern ist lebendgebärend.



Foto: N. Weiler

Artportrait-Nr. 12: die Zähne eines Löwen

Warum heißt der Löwenzahn eigentlich “Löwenzahn”? Aufgrund der Umrisse der Blüte, die den Namensgeber an das Gebiss eines Löwen erinnert haben. Die gelbe Pflanze hat aber noch mehr Namen: Pusteblume, Butterblume, Hundeblume, Milchbusch…



Foto: N. Weiler

Artportrait-Nr. 13: Eine Eule mit Ohren

Die Waldohreule (Asio otus) ist eine der häufigsten Arten in Mitteleuropa. Ab Ende März werden 4 bis 8 Eier am liebsten in ein schon fertig gebautes Nest gelegt, wie das von Elstern oder Rabenkrähen. Darauf brütet das Weibchen alleine, während das Männchen für Nahrung sorgt.