Unser #ArtenMittwoch – Blog



Vielfalt erleben

mit dem GEO-Tag der Natur!



Foto: N. Weiler

Artportrait-Nr. 1: Die bekannten Schwarzdrosseln

Amseln (Turdus merula) kennt fast jeder. Die Männchen sind mit ihrem schwarzem Gefieder und auffallendem gelb-orangenem Schnabel und gleichfarbigen Augenring ein Augenschmaus. Die Weibchen sind schlicht braun gefärbt und dadurch genauso gut getarnt wie die ab April heranwachsenden Jungvögel.
So schön die Tiere sind, so häufig sind sie auch – die Amsel zählt zu der häufigsten Vogelart in Deutschland.



Foto: N. Weiler

Artportrait-Nr. 2: Die stachligen Insektenfresser

Warum im Winter etwas über Igel erzählen, wir können dann doch gar keine sehen?! Richtig, den Igel halten Winterschlaf. Warum eigenlicht? Die Igel zählen zu den Insektenfressern, sie fressen am liebsten Insekten. Diese lassen sich im Winter schwer finden. Deshalb fressen sich die kleinen Tiere eine dicke Fettschicht an und gehen dann – je nach Witterung – ab Anfang Oktober in den Winterschlaf.
Erstaunlich: Dabei schlägt das Herz nur noch 2-12 Mal pro Minute – um so viel Energie wie möglich zu sparen.
Sehen können wir die Insektenfresser wenn es für längere Zeit über 10 Grad Celcius hat. Nach dem Aufwachsen suchen sich die Igel sofort etwas zu fressen, bevor die Paarungszeit beginnt.



Foto: N. Weiler

Artportrait-Nr. 3: Die Boten des Vorfrühlings

Schneeglöckchen blühen manchmal schon im Januar und sind bis in den April zu sehen. Oft sieht man sie aus dem Schnee herauswachsen. Daher auch ihr Name Galanthus nivalis: “Blüte aus dem Schnee”. Spannend ist, weltweit gibt es etwa 20 Schneeglöckchen-Arten, die über Mittel- und Südeuropa bis nach Asien verbreitet sind.



Foto: N. Weiler

Artportrait-Nr. 4: Meisen als Fremdgänger?

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Diese Redewendung passt auf die Kohlmeise (Parus major) besonders gut. Männchen dieser Vogelart, die früh aufstehen suchen sich gerne ein zweites oder drittes Weibchen, mit dem sie sich paaren. Danach kehren sie nach Hause um ihr eigenes Weibchen zu beschützen. Kohlmeisen-Männer, die demnach früher aufstehen, haben mehr Nachkommen als Spätaufsteher.



Foto: N. Weiler

Artportrait-Nr. 5: Die hübschen Plüschbrummer

Die Erdhummel (Bombus terrestris) ist eine der Wildbienen, die auch schon im #Februar beobachtet werden können. Bei guten Wetterbedingungen fliegen die Königinnen aus um nach einem geeigneten Zuhause für das Jahr zu suchen. Bei schlechtem Wetter müssen sie sich allerdings einen Unterschlupf suchen. Doch Nieselregen gehört nicht dazu, Hummeln fliegen durchaus auch bei Regen.



Foto: N. Weiler

Artportrait-Nr. 6: Die Frühlingsboten🌸

Weltweit zählen die etwa 230 Krokusarten zu den Frühlingsboten, vor allem in Parks und Gärten können wir sie häufig finden. Den Winter verbringen sie als Knolle, bis sie im Frühjahr mit ihren violetten oder gelben Blüten die Landschaft schmücken. Bei diesen milden Temperaturen, werden sie manchmal schon Insekten 🐝 besucht.