Wie kann der GEO-Tag der Natur im Unterricht Mehrwert bringen?

Mit der Frage, in welcher Form der GEO-Tag der Natur in Schulen zukünftig besser durchgeführt werden kann, um Schülerinnen und Schülern die Artenvielfalt näher zu bringen, beschäftigt sich eine Aktion des diesjährigen GEO-Tag der Natur (https://geo-tagdernatur.de/suchen/entry/711/).

 

Prof. Kerstin Kremer vom Institut für Didaktik der Naturwissenschaften an der Universität Hannover entwickelt dabei gemeinsam mit 15 Studentinnen und Studenten des Lehramts Biologie im Seminar in Vorbereitung auf deren Schulpraktikum eine Unterrichtseinheit „Artenvielfalt im Wald“.

 

Im anschließenden Schulpraktikum haben die Studentinnen und Studenten dann die Möglichkeit, diese Unterrichtseinheit zu erproben.

 

Langfristig planen Prof. Kremer und der GEO-Tag der Natur eine Kooperation, um qualitativ hochwertige Unterrichtsmaterialien zu erstellen, ihre Einsatzmöglichkeiten zu testen und Anleitungen für ihren Einsatz in Handreichungen darzustellen.

 

Gerade der Ansatz des GEO-Tag der Natur, „unsere Natur mit anderen Augen sehen“, bietet viele Möglichkeiten, Schülerinnen und Schüler verschiedene thematische Zugänge zu eröffnen. Dazu zählen z.B. Artbestimmung im Biologieunterricht, Statistik in der Mathematik, wirtschaftliche Zusammenhänge und Konsumentscheidungen in Gesellschaftswissenschaften, Landschaftsformen in Erdkunde, naturgetreues Zeichnen im Kunstunterricht oder sprachlicher Ausdruck von komplexen Zusammenhängen in Deutsch oder Fremdsprachen.

 

All diese Themen können ggf. in Projekttagen bearbeitet werden, so dass sich aus den Arbeiten mehrerer Schülergruppen ein komplexes Puzzle zusammensetzen lässt, dass auf motivierende Art beinahe nebenbei Erkenntnisgewinn liefert und allen ermöglicht, unsere Natur mit anderen Augen zu sehen.