GEO-Tag Veranstaltungen in Hamburg: Arten im Fluss

Container, Kräne, Schienen und Asphalt: Der Hamburger Hafen wirkt nicht wie ein lohnendes Ziel für Naturbeobachter. Doch auch in biologischer Hinsicht ist das Hafengelände ein „Tor zur Welt“. Mit Schiffen wandern seit jeher auch Tiere und Pflanzen als blinde Passagiere ein. Wie die Chinesischen Wollhandkrabben, die schon um 1915 im Ballastwasser von Frachtern an die Elbe kamen, oder wie tropische Insekten, die sich in Holzladungen verbergen.

 

Wie wirken sich invasive Arten auf die heimische Natur aus? Grundsätzlicher gefragt: Welche Art von Natur wollen wir schützen, und wie geschieht das am wirksamsten? Der 16. und 17. Juni 2018 sollen erste Antworten auf diese Fragen bringen.

 

An diesem Wochenende sind Naturinteressierte aus der Hansestadt und Umgebung zur großen Arteninventur  geladen. Gastgeber sind das Centrum für Naturkunde (CeNak) der Universität Hamburg, der Lange Tag der Stadtnatur (Loki Schmidt Stiftung) und der GEO-Tag der Natur; er feiert in diesem Jahr sein 20. Jubiläum.

 

Etwa 50 von Experten begleitete Exkursionen führen zu Natur-Hotspots in der Metropolregion: vom Wiesenvogelreservat in den Marschen der Unterelbe über Hafen und Flussinseln bis zum Grünen Band an der ehemaligen innerdeutschen Grenze.